
Diese Arbeit entstand als Lasercut-Projekt mit dem Fokus auf räumlicher Struktur und Durchlässigkeit. Auf Basis von Vektordateien und der Lasercut-Technik entwickelte ich ein Kostüm, das Transparenz nicht über Material, sondern über Konstruktion erzeugt.

Zwischenlicht bewegt sich zwischen technischer Konstruktion und poetischer Form. Modulare elliptische Strukturen greifen Licht als gestalterisches Element auf und erinnern in ihrer kristallinen Ordnung an rituelle Ornamentik. Die sich verdrehenden Streifen umhüllen den Körper wie ein Exoskelett und zugleich wie durchlässige Lichtmembranen.
Transparenz erscheint hier nicht als vollständige Sichtbarkeit, sondern als kontrolliertes Offenlegen – ein Spannungsfeld zwischen Schutz und Leuchten. Das Objekt lässt sich wie ein Fragment einer möglichen Kultur lesen, in der Kleidung mehr ist als Hülle: eine formgebende Struktur, die den Körper neu definiert.

Unsere Hülle ist kein Stoff.
Sie ist ein Flüstern aus Kristall,
Ein Gerüst aus verdichtetem Atem,
Geschnitten aus der Stille zwischen
Zwei Pulsen





Transparenz ist nicht das Ende der Materie,
Sondern ihr Anfang.
Was du siehst ist nicht der Körper, es ist der Übergang.
Wir verschmelzen Technik mit Geist,
Form mit Erinnerung,
Licht mit Bewegung.
Unser Ornament ist ein Code,
Unsere Struktur ein Ritual.
Dies ist kein Kleid, dies ist eine Schwelle




Prozess & Entwicklung